Angedacht


„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“ (Offenbarung 21,2)


Gott hat einen Plan. Er ist nicht nur der Schöpfer dieser Welt. Alles ist nach seinem Willen und Plan entstanden. Wir finden die Spuren seines Wirkens in der Natur, wenn man nur die Augen aufmacht. Man kann die Spuren von Gottes Wirken aber auch im Leben von einzelnen Menschen und sogar in der Geschichte ganzer Völker erkennen. Die Bibel berichtet uns von Gottes Wirken in der Vergangenheit, in der Gegenwart – und auch in der Zukunft.

So sicher es ist, dass Gott von der Vergangenheit bis auf diesen Tag seine Gegenwart, seine Liebe, seine Gerichte und seine Gnade erwiesen hat, so sicher können wir uns auch darauf verlassen, was durch ihn in der Zukunft geschehen wird. Gott hat seinen Willen und seine Pläne schon vor langer Zeit durch seine Propheten offenbart.

Die Bibel berichtet uns, dass Gott seit 3000 Jahren eine besondere Geschichte mit der Stadt Jerusalem hat. Weil Gott sich an diesem Ort so oft und so sichtbar bezeugt hat, ist diese Stadt untrennbar mit seinem Namen verbunden. Das irdische Jerusalem ist seit jeher ein Zankapfel zwischen Völkern und Religionen gewesen. Wer Jerusalem kontrolliert, der kontrolliert den „geistlichen Nabel“ dieser Welt. Das gilt heute mehr denn je. Man braucht nur in die Nachrichten zu schauen. Alle Nationen (vertreten durch die UNO) streiten sich immer wieder über diese Stadt, die weder wichtige Rohstoffe hat, noch an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt liegt. Ohne einen religiösen Bezug wäre Jerusalem wahrscheinlich nur ein unbedeutendes Dorf geblieben. Ich bin überzeugt, dass sich in der Zukunft noch große Dinge in und um Jerusalem abspielen werden. Gottes Geschichte mit der Menschheit ist nach wie vor mit dieser Stadt verbunden – allerdings anders, als sich manche das vorstellen.

Gottes Gegenwart ist nicht an heilige Orte und heilige Stätte gebunden, für die es sich lohnt, „heilige“ Kriege zu führen. Gott hat seinen Sohn Jesus Christus in diese Welt gesandt. Er ist in Jerusalem am Kreuz gestorben, aber dort auch von den Toten auferstanden. Wir können seitdem Jesu Gegenwart und Nähe an jedem Ort dieser Welt erfahren. Wir müssen noch nicht einmal unser Haus verlassen. Jesus begegnet uns durch den Glauben im Gebet, in seinem Wort und durch seinen Heiligen Geist. Er ist natürlich auch in der Gemeinde, wo andere Christen zusammenkommen. Er ist überall: er geht mit uns zur Schule, zum Arbeitsplatz und zum Arzt. Er wohnt in den Herzen derer, die ihn liebhaben. Niemand kann uns seine Gegenwart wegnehmen oder die Zugangsvoraussetzungen reglementieren.

Brauchen wir dann eigentlich noch besondere heilige Orte? Eigentlich nicht, zumindest nicht, damit wir „bessere“ Christen werden. Es reicht, an Jesus zu glauben und ihm nachzufolgen. Wenn wir das tun, haben wir das Versprechen Gottes, dass wir eines Tages mit ihm im himmlischen Jerusalem wohnen werden. Dort wird es keinen Krieg, keinen Hass und keinen Streit mehr geben. Es wird die beste Adresse sein, wo man wohnen kann. Bis dahin bin ich nur ein Gast auf Erden. Meine wahre Heimat ist anderswo.

Das klingt auf den ersten Blick etwas utopisch, aber Gott hat einen Plan. Was Gott voraussagt, das geschieht! Darauf können wir uns verlassen!

Ihr / euer Klaus Philipsen

Die nächsten Termine:

11.12.2018
  15:00 Bibelgesprächskreis
Datum:11.12.2018
Uhrzeit: 15:00 - 16:00
Anlass:Bibelgesprächskreis
Ort:Neviges, Ansembourgallee
Leitung:K. Philipsen
Thema:Philipper 1,27-30

16.12.2018
  10:00 Gottesdienst
Datum:16.12.2018
Uhrzeit: 10:00 - 11:00
Anlass:Gottesdienst
Predigt:Klaus Philipsen
Thema:Wer ist dieser Jesus? (Matthäus 11,2-10)

18.12.2018
  15:00 Bibelgesprächskreis
Datum:18.12.2018
Uhrzeit: 15:00 - 16:00
Anlass:Bibelgesprächskreis
Ort:Neviges, Ansembourgallee
Leitung:K. Philipsen
Thema:Philipper 2,5-11


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